Schirn Kunstahlle Frankfurt

WIE IM TRAUM.
ODILON REDON


 Odilon Redon Die Muschel, 1912

Odilon Redon
Die Muschel, 1912










Obwohl Odilon Redon als bildender Künstler zu den wichtigen Wegbereitern der Moderne, insbesondere des Surrealismus gehört, ist sein Werk in Deutschland seit Jahrzehnten nicht zu sehen gewesen. Die Ausstellung gibt anhand von über 200 Zeichnungen, Lithografien und Pastellen einen Überblick über das Schaffen des französischen Symbolisten. In seinen Anfängen, die von den widersprüchlichen Bewegungen der Romantik und des Naturalismus der Schule von Barbizon geprägt sind, entwickelt er, anders als die Impressionisten, eine vorwiegend schwarz-weiße Bildwelt, die ganz dem inneren Erleben entstammt. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wendet sich Redon dann extensiv der Farbe zu und lässt von seinen Figuren und Gegenständen eine geheimnisvoll-mystische Aura ausgehen. Die Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften, der Seelenkunde und der Literatur seiner Zeit und ein offenes Religionsverständnis bestimmen den Bildkosmos von Odilon Redon, dessen Suggestionskraft bis heute ungebrochen ist.
Kuratorin: Margret Stuffmann (Frankfurt)

27. JANUAR - 29. APRIL 2007


ÖFFNUNGSZEITEN
DIENSTAG, FREITAG BIS SONNTAG 10 - 19 UHR
MITTWOCH UND DONNERSTAG 10 - 22 UHR

EINTRITT:
8 € / ERMÄßIGT 6 € / FAMILIENTICKET 16 € / KOMBITICKET 14 € / ERMÄßIGT 10 €


SONDERVERANSTALTUNGEN ZUR AUSSTELLUNG


LEUCHTFEUER
Sonntag, 1. April, 19 Uhr
CHRISTIAN NICKEL LIEST POESIE UND PROSA VON CHARLES BAUDELAIRE
Baudelaire hat wie kein anderer Dichter im 19. Jahrhundert auch auf die bildenden Küntler gewirkt. Christian Nickel ist Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Eintritt 8 € bzw. 6 € inkl. Ausstellungsbesuch vor 19 Uhr

ODILON REDON UND PAUL GAUGUIN –
DIE SEHNSUCHT NACH DEM URSPRUNG
Dienstag, 10. APRIL 2007, 19 UHR
VORTRAG VON URSULA HARTER
Ursula Harter, Kunsthistorikerin in Frankfurt am Main, spricht über die Wechselbeziehung zwischen Odilon Redon und Paul Gauguin.

VON ODILON REDON ZU MARCEL DUCHAMP. ZWEI KONZEPTIONEN ESOTERISCHER KUNST
Dienstag, 17. April, 19 Uhr
VORTRAG VON HERBERT MOLDERINGS
Herbert Molderings, Kunsthistoriker in Köln und Paris und Dozent an der Ruhr-Universität Bochum, ist ein ausgewiesener Kenner der Kunst des 20. Jahrhunderts. Sein zentrales Interesse gilt Marcel Duchamp, dessen künstlerisches Interesse er auf neuartige Weise mit dem von Odilon Redon verbindet. Eintritt frei

KONZERT DES ENSEMBLE MODERN
Montag, 16. April, 19 Uhr
MIT EINER EINFÜHRUNG VON FERDINAND ZEHENTREITER
In den Räumen der Ausstellung spielt das Ensemble Modern Werke von Claude Debussy, Maurice Ravel und Ernest Chausson.
Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €, inkl. Ausstellungsbesuch (vor 19 Uhr). Karten nur im Vorverkauf an der Kasse der Schirn, keine Abendkasse










GEFÖRDERT DURCH
KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ZUSÄTZLICHE UNTERSTÜTZUNG DURCH
Hessische Kulturstiftung


MEDIENPARTNER
Die Welt / Welt am Sonntag,
hr2-kultur