Schirn Kunstahlle Frankfurt

DIE NAZARENER
RELIGION MACHT KUNST


 Marie Ellenrieder Maria mit dem Jesusknaben an der Hand, 1825

Marie Ellenrieder
Maria mit dem Jesusknaben an der Hand, 1825

 Johann Friedrich Overbeck Madonna mit Jesuskind, 1818

Johann Friedrich Overbeck
Madonna mit Jesuskind, 1818










In Zeiten einer Renaissance der Religiosität und der neuen Wirksamkeit einer untergründigen Religion ohne Glauben untersucht die Ausstellung am Beispiel der Künstlerbewegung der "Nazarener" Begriffe, Phänomene und Strategien der Moderne. Die deutsch-österreichisch-schweizerische Bruderschaft um Johann Friedrich Overbeck, Franz Pforr und Philipp Veit schloss sich Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Ziel zusammen, mit den Mitteln der Kunst eine christlich geprägte Gesellschaftsform wiederzubeleben. Ihre Modernität besteht sowohl in ihrer Stellung zum Religiösen und ihrer Protesthaltung gegenüber der Gesellschaft als auch ihrem konzeptuellen Kunstbegriff. Die Ausstellung unternimmt den Versuch, die wegen ihrer auf Raffael und Dürer zurückgreifenden Formensprache und ihres am Mönchischen orientierten Lebensstils als antiaufklärerisch geltende Künstlergruppe unter einem postmodernen Fokus zu beleuchten und zu ihrer Neubewertung als früheste Bewegung der ästhetischen Moderne beizutragen.
Kuratoren: Christa Steinle, Graz, mit Rainer Metzger, Wien

15. APRIL - 24. JULI 2005


ÖFFNUNGSZEITEN
DIENSTAG, FREITAG BIS SONNTAG 10 - 19 UHR
MITTWOCH UND DONNERSTAG 10 - 22 UHR

EINTRITT
7 € / ERMÄSSIGT 5 € / FAMILIENTICKET 15 €










GEFÖRDERT DURCH
DWS Investment GmbH

ZUSÄTZLICHE UNTERSTÜTZUNG DURCH
Georg und Franziska Speyer'sche Hochschulstiftung

MEDIENPARTNER
hr2 - Die Kulturwelle des Hessischen Rundfunks,
Saatchi & Saatchi