Marie Bracquemond (1840-1916)

Marie Bracquemond stellte gemeinsam mit den Impressionisten im Salon aus, musste ihre Karriere später jedoch auf Drängen ihres Ehemannes, der ebenfalls Künstler war, aufgeben.

Marie Bracquemond,
Foto Martine Beck Coppola

»Ich will an der Malerei nicht arbeiten, um Blumen zu malen, sondern um die Empfindungen auszudrücken, die mir die Kunst einflößt.«
Marie Bracquemond, ca. 1855

Biografie

Datum Ereignisse
1840 Geburt am 1. Dezember in Argentan (Bretagne)
1854 Umzug nach Etampes, 50 Kilometer südlich von Paris. Beginn eines Zeichenstudiums und Zusammentreffen mit Jean-Auguste Dominique Ingres. Erste offizielle Aufträge. Marie muss für den Lebensunterhalt ihrer Mutter und ihrer Schwester Louise aufkommen
1859 Aufnahme in den Salon, in dem sie fortan mehrfach ausstellt
1866 Erste Begegnung mit dem Künstler und Radierer Félix Bracquemond im Louvre, 1869 Heirat
1870 Geburt des einzigen Kindes, Pierre Bracquemond
1876 Bracquemond stellt auf der Ausstellung der Union centrale des arts appliqués à l'industrie in Paris bemalte Gefäße und Schilder sowie das Fayence-Schild "Les Muses des Arts" aus
1879 Auf Einladung von Edgar Degas stellt sie mit den Impressionisten aus
1881 Teilnahme an einer Ausstellung in London
1886 Teilnahme mit sechs Werken an der letzten Impressionistenausstellung
1890 Teilnahme an einer Ausstellung in der Galerie Durand-Ruel in Paris. Marie hört auf Drängen ihres Ehemannes Felix Bracquemond nach und nach auf, zu malen
1916 stirbt Marie zurückgezogen am 17. Januar in Sèvres
1919 Erste Retrospektive in der Pariser Galerie Bernheim-Jeune

Marie Bracquemond,
Die Teestunde, 1880,
Musée d’Orsay

Marie Bracquemond,
Iris in der Vase, ca. 1886,
Privatsammlung

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